Animal Rescue GeorgiaJedes Leben zählt Spenden
Ein abgemagerter Hund frisst Brot am Straßenrand
Startseite/Lage in Georgien

Eine Realität, die oft im Verborgenen bleibt

Georgien ist ein wunderschönes Land mit einer reichen Kultur und gastfreundlichen Menschen. Gleichzeitig leben zahlreiche herrenlose Hunde und Katzen in Städten, Dörfern, an Landstraßen und auf verlassenen Grundstücken.

Die Situation in Georgien

Welpen und Kätzchen sind besonders gefährdet.

Manche wurden auf der Straße geboren; andere hatten einst ein Zuhause und wurden ausgesetzt, weil sie größer, älter oder krank wurden oder nicht mehr erwünscht waren. Welpen und Kätzchen sind besonders gefährdet: Hunger, Kälte, Infektionskrankheiten, Parasiten, Verkehrsunfälle und Gewalt bedrohen ihr Leben.

Zu den grundlegenden Herausforderungen zählen das Aussetzen von Tieren und ihre unkontrollierte Vermehrung. Gesetzliche Regeln allein reichen nicht aus. Es braucht wirksame Umsetzung, zugängliche Kastrationsangebote, Aufklärung und verantwortungsvolle Tierhaltung.

Wir begegnen Hunden, die jahrelang an kurzen Ketten gehalten wurden, verletzten Tieren ohne Behandlung und ausgesetzten Jungtieren. Große Hunde, darunter Kaukasische Schäferhunde, sind oft besonders schwer zu vermitteln. Manche werden unter ungeeigneten Bedingungen gehalten oder Opfer von Missbrauch und Hundekämpfen.

Allein an einer Mauer, kurz vor der Rettung
Unterwegs in den Dörfern
Auf einem Parkplatz gefunden
Gerettete Welpen auf dem Weg in die Pflege
Krank und geschwächt, bevor die Behandlung beginnt

Nachhaltiger Tierschutz muss nicht nur die Folgen lindern, sondern auch die Ursachen bekämpfen: durch Prävention, Bildung, Kastration und Verantwortung.

Staatliche und kommunale Tierheime

Wenn Tiere dort leiden, wo sie geschützt werden sollten

Eine der schmerzlichsten Erfahrungen unserer Arbeit ist, dass wir gravierende Tierschutzprobleme nicht nur auf der Straße, sondern auch in Einrichtungen des staatlichen und kommunalen Tierheimsystems erlebt haben.

Ein Tier, das in ein Tierheim gebracht wird, sollte dort einen trockenen, sauberen Platz, Futter, Wasser, medizinische Versorgung und Schutz vor Infektionskrankheiten erhalten. Unsere persönlichen Beobachtungen zeigen, dass dies nicht immer gewährleistet ist.

Gori, Oktober 2026

Im Oktober 2026 besuchten wir das kommunale Tierheim in Gori. Was wir dort sahen, gehörte zu den erschütterndsten Erfahrungen unserer langjährigen Arbeit: Hunderte Welpen, nasse und kalte Böden, Tiere unter unzureichenden Bedingungen, Mutterhündinnen mit Neugeborenen auf kaltem Boden – und einen toten Hund.

Besonders schmerzlich war, dass wir diese Zustände in einer kommunalen Einrichtung sahen, die eigentlich für den Schutz der Tiere verantwortlich ist.

Wir holten mehrere Hunde aus dem Tierheim, darunter sehr junge Welpen. Bei einigen wurde Parvovirose diagnostiziert. Sie benötigten intensive tierärztliche Betreuung und ständige Pflege. Leider konnten wir einen der kleinen Welpen nicht retten.

Wo genau sich ein Tier infiziert hat, lässt sich nicht immer feststellen. Umso wichtiger sind Hygiene, Isolation, Infektionsschutz und rechtzeitige Behandlung in jeder Einrichtung.

Wir behaupten nicht, dass alle staatlichen oder kommunalen Tierheime unter denselben Bedingungen arbeiten. Unsere unmittelbaren Erfahrungen in Gori zeigen jedoch, warum wir transparente Kontrollen und die konsequente Einhaltung von Tierschutzstandards fordern.

Vier gerettete schwarze Welpen in den Armen einer Helferin

Ein Tier von der Straße zu holen, ist noch keine Rettung, wenn es anschließend erneut Leid, Krankheit oder Lebensgefahr ausgesetzt ist.

So können Sie helfenMehr über unsere Arbeit